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Camino del Ebro - Der Ebroweg ( cami català)
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Links das Ebrodelta, Anflug über Barcelona oder Valencia. Genaugenommen fängt der Weg in San Jaume d'Enveya an.
Oben sieht man den anderen Zugang, den ich von Barcelona über den Berg Montserrat mit dem Kloster bis nach Lleida gegangen bin.
Alle Bilder mit einer Handykamera, der Rucksack hatte 5,5 kg, gelaufen bin ich mit Salomon Joggingschuhe, die eine verstärkte Sohle haben, dazu sehr dünne silberionenbeschichtete Socken von Kunert. Trotz Hitze keine feuchten Füße, keine Probleme! Natürlich mit hellen Klamotten. |
Am 24. Juni 2009 habe ich in Amposta (rechts) , im Ebrodelta begonnen. Nur mit einem spanischen Führer, den ich nicht immer verstanden habe und einer selbstgebastelten Enfernungsliste (hier). Die Markierungen sind aber hervorragend. Im Amposta fand ich nur ein Hotel, wo man mich ziemlich überrascht, von oben bis unten verwundert angeschaut hat.
Ich bin erstmal auf der rechten Flußseite losgelaufen.
In Tortosa (Touri-Info) gibt es einen Pilgerausweis, wenn der Vertreter der dortigen Jakobusgesellschaft erreichbar ist. Bei mir war er es nicht.
Es war erst mal ziemlich heiß, meistens bis 36 Grad. Aber die Luft war trocken und ich fand immer wieder gekühlte, aber leider verrauchte Bars. Ein Liter Wasser reicht immer für unterwegs, an manchen Tagen habe ich 5 l getrunken.
Nach Tortosa (unten) muß man auf der linken Flußseite, erstmal an der Straße entlang gehen, bis man später auf der rechten Kanalseite weiter gehen kann.
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Am Abend bin ich nach 28 km in der komfortablen Alberg Assut (678676767) in Xerta angekommen. Die einzigste Herberge bis Zarragoza.
Radfahrer, die den Gr99 entlang des Ebros fahren, gab es an diesem Abend einige. Kurz vor Zaragoza sind mir noch 2 entgegen gekommen. Weiteren Reisenden bin ich nicht begegnet. Gehört habe ich auch nicht von anderen.
Abends um 10 Uhr auf dem plaza major bei 32 Grad ein Radler zu trinken, war schon ein außerordentlicher Genuß. Auch habe ich mir die Haare bis auf 5 mm abgeschnitten um weniger zu schwitzen.
Aber in der Nacht wurde es erstaunlich kühl, auch der nächste Tag war auch nicht mehr so heiß.
Am 2. Tag ging es auf einer ehemaligen Eisenbahnlinie in die Berge und sicherlich durch 14 Tunnel, die manchmal mehr als einen Kilometer lang waren. Also Lampe mitnehmen, die Beleuchtung geht selten.
Dann geht es rechts hinunter zu einem ehemaligen Kloster La Fontcalda, wo es auch eine Bar gibt. (17 km). In der Schlucht mit Bach, sind auch Wasserbecken angelegt, zum Abkühlen wäre es gut geeignet, wenn die Wasserqualität gut wäre. |
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Dann steigt man da hinauf, einige 100 Meter bis zu diesem Kunstwerk, dann zur ersten Teerstraße, dann links die Straße bis nach Gandesa, wo man nach insgesamt 27 km ankommt.
Ich hatte das Glück von einem verbeifahrenden Mann herbeigewunken zu werden, der wortlos auf den Platz neben sich gewiesen hat. So habe ich mir den Straßenteil ersparen können und bin gleich zum günstigsten Hotel gebracht worden.
Er habe Rehe beobachtet, hat er mir erzählt.
Bemerkenswert in Gandesa ist dieses Innungshaus, das von einem Verwandten von Gaudi(?) entworfen wurde. |
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Der 3. Tag geht über Batea (12 km) und der Bar dort nach Fabara (links oben) mit insgesamt 29 km. Von den dortigen Hotelbesitzern (Casa Oliver) habe ich auch die Dateien für den Wegeverlauf in Google-Earth erhalten. (ZIP-Datei)
Am 4. Tag kommt man in Caspe (links und darunter) nach 20 km wieder zum Ebro. Es gibt genügend Hotels, nur macht die Touri-Info immer zu früh zu. Auf der anderen Flußseite sehen wir ein ehemaliges Kloster (Monasterio de Rueda), das heute ein teures Hotel ist.
Von Caspe geht es am 5. Tag in 12 km nach Chiprana, wo es auch eine Bar gibt.
In Escatron (2. Bild unten) , einer sehr mittelalterlichen Stadt mit vielen verfallenen Häusern war ich nach insgesamt 29 km.
Ich saß oben an der Kirche und hatte einen wunderschönen Blick über die Stadt bis hin zum Ebro und dem gegenüberliegenden Monasterio und hätte es gerne in diesem Moment jemandem erzählt, wie toll ich das fand.
Unten ist ein Feigenbaum mit reifen Früchten. Da riecht es immer besonders gut. |
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Rechts: Manchmal macht man riesige Schlaufen, bis man wieder am Fluß ist. Das war auch mein längster Tag.
Mittags hatte es eine unglaubliche Hitze. Im Schatten der Bäume war es noch unerträglicher, das es dort windstill war. Als hilft es nur wenn man weitergeht, bis zur nächsten gekühlten Bar.
Im Tal des Flußbettes war es grün, sonst völlig trocken.
Laguna de la Salada (oben) (zwischen Chiprana und Escatron): Richtige Salzseen -
es verdunstet mehr Wasser als abfließt.
Das Betreten ist untersagt, aber es ist niemand da, der einen davon abhält ans Ufer zu gehen.
ganz unten: der einzigste Pilger auf der ganzen Strecke |
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In Gelsa ( 6. Tag) gibt es kein Hotel, man muß noch 6 km bis Quinto (rechts oben) weiter. Da habe ich die Erinnerung, daß ich 42 km gelaufen bin.
Dann sind es am 7. Tag noch 15 km bis Fuentes del Ebro und 21 km nach Zaragoza.
Zaragoza, Maria del Pilar, Maria auf der Säule, die damals Jakobus gebeten hatte, für sie eine Kirche in Zaragoza zu errichten.
Der Pfarrer wollte gleich mit, als ich meinen Pilgerausweis abstempeln ließ.
Ich aber nahm kurz entschlossen den Bus nach Jaca um einerseits meine Reisekasse zu entlasten und andererseits wieder Gesprächspartner zu finden und bin dann den aragonesischen Weg nach Puenta la Reina und weiter bis Burgos gelaufen. Abgesehen von der neuen Herberge in Burgos, die ich ganz furchtbar fand, war alles ziemlich toll und gar nicht überlaufen. Nach insgesamt 3 Wochen war ich wieder im Flieger.
Den Rest bis Logrono mache ich vielleicht im Sommer 2010. |
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Nochmals alle Links:
Zugangsweg von Barcelona über Montserrat
selbstgebastelten Enfernungsliste (hier)
Wegeverlauf.teilweise der Radweg in Google-Earth: (ZIP-Datei)
Bei gronze.com können Sie auch fündig werden.
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Links meine Mail-Adresse. Wenn Sie da auch
mal gelaufen sind, würde ich es gerne hören.
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