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Der Jakobsweg von Barcelona über Montserrat nach Lleida - Cami català

Die Spuren von Antonio Gaudi finden sich in vielen Städten und die bekannteste dürfte Barcelona sein. La Sagrada familia, ein Kirchenbau, noch lange nicht fertig, aber trotzdem sehr beeindruckend.

Der Weg ist zwar von Barcelona aus gekennzeichnet, aber man hat mir davon abgeraten von der La Sagrada Familia aus loszugehen. Häßliche Vororte, Industriegebiete, unangenehme Flußläufe und viele Straßen würden da auf mich warten, haben mir die Amics de peregrini von Barcelona gesagt.

Also habe ich noch einen weiteren Kontakt genutzt um auf den Weg zu kommen. Mercer hat Freunde im Killertal und ich sollte ihr einen Zeitungsartikel bringen. Ein Anruf und sie holte mich mit ihrem Freund am Bahnhof ab und hat mich später am Zugangsweg zum Kloster und Berg Montserrat (Tel: 938 777 766) abgesetzt.


Ein Zahlenrätsel an der Sagrada familia

Kennen wir diese Sängerin nicht?

Der Zugangsweg hinauf zum Montserrat ist wirklich bezaubernt. Die Natur zeigt sich hier von ihrer schönsten Seite. Aber dann geht es steil hinauf, es wird nachmittags wirklich gut warm am Berg.

Zum Trost muß gesagt werden, dass es mehrere kostenpflichtige Möglichkeiten gibt, den Berg zu erklimmen, ohne einen Tropfen Schweiß zu vergießen.

Aber ich war, wie so oft der einzigste, der zu Fuß unterwegs war. In der Verwaltung (Bild oben, linkes Tor) kann man sich für die Pilgerherberge anmelden. Es sei die Schönste bis Zaragoza hat man mir gesagt. Später konnte ich das bestätigen.

Morgens ziehen die Wolken ganz knapp über das Kloster und ein weiter Blick öffnet sich über das Land.

Oben: Iguilada
Hier war als Übernachtungsmöglichkeit ein Frauenkloster genannt, ich hatte eine Telefonnummer. Aber es war vergeblich. Später fand ich eine sehr komfortable Jugendherberge.

Eine schöne Stadt, die ich am folgenden Tag erstmals genossen habe. Da ich keine Lust auf annähernd 40 km hatte, bin ich nur nach Jorba gelaufen. In der Bar links, in Jorba, oben habe ich einen so großen Batxaran (Schlehen-Anislikör) bekommen, dass ich nur mit Mühe in meine Turnhalle gekommen bin. In diesem Lokal sei für Pilger alles frei, hat der Wirt mir gesagt (2007).

Es sind 50 Meter bis zur Autobahnbrücke, das heißt, dass es einen auf der Matte regelmäßig lupft, wenn ein LKW vorbei fährt.

Über Cervera, Castellnou bin ich dann bis Lleida gelaufen. Lleida erwies sich was Übernachtungen anging als sehr problematisch. Juhe war voll und alle weiteren Pensionen und Hotels weigerten sich mich aufzunehmen.

Aber ich nahm dann des Bus nach Taragona und machte einen Besuch bei einer Pilgerfreundin, die mir eine 4 Zimmerwohnung mitten in der Stadt für 2 Tage zur Verfügung stellte.

In Teilen war dieser Weg sehr schön. Aber ständig an der Straße entlang zu gehen und auch die Autobahn ständig im Ohr zu haben, ist nicht wirklich prickelnd.

Dieser Jakobsweg geht in Fuentes de Ebro in den Camino del Ebro (Ebroweg) über. Näheres hier!

Ich empfehle nur eine 2 Tagestour: Mit dem Zug von Barcelona bis kurz vor Montserrat zu fahren, hoch zu laufen und am nächsten Tag nach Igualada zu wandern. Das reicht, was diesen Weg bis Lleida angeht, völlig aus.

 

Datei:Lleida - La Seu Vella (des de Cappont).jpg

Hier einige Materialien und Links:

Entfernungsliste mit Bars, Herbergen etc.

Rechts sehen Sie Joan Fiol Boada aus Terrassa. Er hat ein sehr detailliertes Buch über diesen Weg von Montserrat und von St. Jean pied de port aus bis Santiago geschrieben. Näheres finden Sie unter http://www.gronze.com

Es gibt es auch auf deutsch, im Buchhandel und gebraucht bei den üblichen Anbietern.

Die Freunde der Pilger von Barcelona: http://www.amicsdelspelegrins.org

Weitere Wege auf der Iberischen Halbinsel
Hier eine historisierende Abbildung der europäischen Jakobswege