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Caminho portugues -
Der portugiesische Jakobsweg im März 2009
Teil 1
Von Porto nach Valenca
Entfernung ca. 125 km
Es war außergewöhnlich schön, bis zu 27 Grad und nur einige Tropfen vor Santiago. In der Regel regnet es dort fast das ganze Jahr.
Der erste Teil geht von Porto bis nach Valenca, zur spanischen Grenze, der zweite Teil über Tui nach Santiago.
Gekennzeichnet war der Weg durch viele Straßen, die meistens gepflastert waren, was harte Sohlen erforderlich macht. Die Markierungen hervorragend, schlecht wurden sie erst in Spanien.
Die Menschen sind sehr freundlich und sprechen auch andere Sprachen. Die Preise waren meist halb so hoch wie in Spanien. |
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Hier gibt es eine Entfernungsliste und hier Daten für Google-Earth, um den Verlauf genau anzusehen (was aber eigentlich nichts bringt).
Hier kann man sich Karten vom Weg herunterladen (s. Rates), was völlig ausreichend ist. Es gibt genügend Cafes und Restaurants auf dem Weg und Menschen, die einem helfen.
In Porto gibt es einige preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten, die man vor Ort erfahren kann.
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Mit der U-Bahn ist man schon vom Flughafen gekommen und man nimmt sie wieder und fährt in Richtung Ismai, steigt aber nach Maia in Mandim (Plan) aus, geht zurück auf die große Straße und geht weiter bis zu einem Kreisverkehr, dort links und nach ca. 1 km ist man auf der Straße mit dem parallel verlaufendem Jakobsweg mit den gelben Pfeilen.
Es ist nicht zu empfehlen, den Weg von Porto direkt zu Fuß zu machen. Man könnte auch bis Rates fahren, da man bis dorthin, bis auf ein kurzes schönes Stück, an der Straße entlang gehen muß. |
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Porto, Weltkulturerbe, lohnt allemal einen Besuch bei schönem Wetter. Die Straßen in der 2. Reihe sind leider total verdreckt. Man bleibt am besten in der touristischen Region.
Man kann Portwein verkosten, die Schiffe zeugen noch von der Zeit als die Fässer mit Booten transportiert wurden.
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Oben sieht man die Stelle, wo man das erstemal die gelben Pfeile vom Jakobsweg sieht.
Am Ende der ersten Etappe finden wir in Rates die Albergue S. Pedro de Rates. Auf ihrer Homepage gibt es Karten für den ganzen Caminho und Infos zu den anderen Herbergen |
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Mitte oben: Der Eukalyptus blüht im März.
Eigentlich müssten hier viel mehr Bilder von Straßen zu sehen sein, aber ich will niemandem den Mut nehmen. Einer der Oberpilger spricht vollmundig vom zweitschönsten Jakobsweg nach dem Camino frances. Kann ich gerade wegen den vielen zu begehenden und auch noch gepflasterten Straßen nicht nachvollziehen. Obwohl es auch schön war und ich den Weg trotzdem empfehlen kann. |
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Barcelos - auch hier ist ein Hühnerwunder geschehen, von dem aber nur ein Bildnis auf einer Säule zeugt. Gefeiert wird dieses Wunder, wie man rechts sieht, auch heute noch.
Donnerstag ist Markt. Da gibt es alles, auch 5 Paar Wandersocken zu 6 €.
Dort gibt es neben einer Pilgerherberge auch ein ein Hotel für 27 € (für Pilger). Die Tourist-Info weiß Bescheid. |
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Wir sind zwar öfters mal auf einer alten römischen Landstraße, aber Hinweise auf den Pilgerheiligen sind selten. Die Kacheln in diesem Bildstock unten sind ganz neu.
Unser Weg deckt sich immer wieder mit dem GR11 und dem mit einem blauen Pfeil in die andere Richtung gekennzeichneten Weg nach Fatima. |
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In Ponte de Lima habe ich das erste Mal von anderen Pilgern gehört. Am Ortseingang rechts eine supermoderne Jugendherberge, wo die Fenster nicht zu öffnen sind.
Oben die alte Römerbrücke, auf der sich der Weg am nächsten Morgen fortsetzt.
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In der Pilgerherberge in Rubiaes (links) waren wir nur zu zweit. Noch eine Kulturwissen-schaftlerin, aber noch am Anfang ihrer Karriere.
Ein offenes Cafe (links unten) findet man morgens schon nach ca. 2 km, kurz nach der romanischen Brücke.
Die Höhenunterschiede, die es zu bewältigen gibt, sind eigentlich kein Problem, vielleicht für Flachländer... |
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In Valenca an dem Fluß Minho, kurz vor der spanischen Grenze gibt es ein altes Fort, das touristisch nur von Spaniern frequentiert wird, die hier vorallem ihre Vorräte an Geschirrhand-tüchern aufstocken.
Es gibt eine Herberge bei der freiwilligen Feuerwehr und die cafes solo werden ab hier teurer.
In einem Gespräch habe ich erfahren, daß es einen Weg nach Orense gibt, der ab hier auf der Trasse einer ehemaligen Bahnlinie beginnt. Auf Google.Earth ist es gut zu erkennen.... |
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Oben rechts: das alte Fort in Valenca
Links die Europabrücke nach Tui in Spanien.
Es gibt auf meiner Homepage noch andere Wegebeschreibungen über andere, selten belaufene Jakobswege in Spanien, dazu müssen Sie nur die Stelle zum Klicken finden. Ich dachte mir, es Ihnen nicht so leicht zu machen.
Hier geht es zu Teil 2 von Tui nach Santiago.
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